Partnerschaft mit Ecuador

Diözesaner Jugendverband möchte Freiwilligendienste stärken

Mit der katholischen Kirche nach Ecuador: Für junge Menschen aus dem Erzbistum München und Freising, ist das für ein freiwillige soziales Jahr seit einigen Jahren möglich. Wie deren Arbeit vor Ort aussieht, hat sich eine Delegation aus dem Erzbistum vor Ort angesehen.

Ein Teil der bayrischen Delegation beim pflanzen eines Baumes. © privat

Dreizehn Vertreterinnen und Vertreter aus der Erzdiözese München und Freising besuchen bis zum 16. September Ecuador. Mit der katholischen Kirche in dem südamerikanischen Land pflegt die Erzdiözese seit mehr als 60 Jahren eine Partnerschaft. Matthias Stiftinger ist zum ersten Mal in Ecuador. Für den Diözesanvorsitzenden des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist die Reise wichtig, denn es geht darumt, die Partnerschaft, die seit vielen Jahren zwischen der Erzdiözese München und Freising und dem Partnerbistum in Ecuador besteht zu stärken. Ziel der Reise sei es, neben dem Austausch, Projekte zu besuchen, in denen die deutschen Freiwilligen eingesetzt sind. Vor allem durch die Pandemie ist der Austausch in den vergangenen Jahren ins Stocken geraten, Ansprechpartner vor Ort und im Erzbistum haben sich verändert und in Ecuador hat sich die sicherheitspolitische Lage verschärft.

Bewerbungen zeigen große Asymmetrie auf

Seit 2005 besteht eine Jugendpartnerschaft. Die letzte Begegnungsreise war 2018 und deshalb ist es aus Stiftingers Sicht wichtig, Präsenz zu zeigen und zu schauen, wie an der Jugendpartnerschaft weitergebaut werden kann.  Für ihn war neu, was für eine große Asymmetrie besteht, was die Bewerbungen betrifft: „Die Plätze, die von Deutschland nach Ecuador gehen, sind deutlich weniger umkämpft als die Plätze von Ecuador nach Deutschland.“ Jedes Jahr gibt es die Möglichkeit, sechs Jugendliche nach Deutschland zu schicken. Im letzten Bewerbungsverfahren gab es um die 100 Bewerbungen, da die Ecuadorianer den Austausch als eine große Chance sehen. In Deutschland gibt es aus seiner Sicht vielleicht zu viele Organisationen, die den Bundesfreiwilligendienst anbieten. Deshalb sollte es der Anspruch des Jugendverbandes sein, dass sie die Stellen bei der Jugend besser bewerben. Dabei will er auch auf den Kontakt mit ehemaligen ecuadorianischen Freiwilligen setzen: "Ich glaube, dass kann super wertvoll sein, auch um zu schauen, wie baut man in Zukunft so eine Partnerschaft auf.“

Jugend ist der Deutschen Bischofskonferenz ein Anliegen

Vor allem in den Strukturen sehe Stiftinger unterschiede, was sich auch auf die vorhandenen Ressourcen, Räumen, Geld und Personalfragen bemerkbar mache. Sein Eindruck ist, dass die Jugendarbeit in Deutschland einen anderen Stellenwert hat. Deutschland habe das Glück, dass es der Deutschen Bischofskonferenz ein Anliegen ist, dass sich die Jugend trifft und inhaltlich auch mit kritischen Themen auseinandersetzt. Dies stünde in Ecuador weniger im Zentrum. Beeindruckend findet Stiftinger vor allem die Vielfalt, die dieses Land bietet und die er erlebt. Damit meint er zum einen die Bevölkerung, da Ecuador ein multinationales Land ist, indem es 14 eigenen Nationalitäten gibt, aber auch die naturellen Gegebenheiten. „Erst waren wir in Quito im Hochland, dann ging es mit dem Bus Richtung Amazonas an riesigen Vulkanen vorbei und die Vegetation und das Klima verändert sich schlagartig.“

Volontärin
Pauline Erdmann
Münchner Kirchenzeitung
p.erdmann@michaelsbund.de

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