Jungen Menschen helfen

Salesianer: Schulfahrten wieder erlauben

Mehrtägige Schul-und Klassenfahrten sollen in Bayern wieder erlaubt sein. Das fordert die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos. Diese seien eine Möglichkeit für junge Menschen die Corona-Krise aufzuarbeiten.

Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos verlangt, dass Schulfahrten wieder erlaubt werden. © Antonioguillem - stock.adobe.com Antonioguillem -

München – Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos verlangt ein Ende des Verbots mehrtägiger Schul- und Klassenfahrten in Bayern. Diese sollten zum neuen Schuljahr wieder erlaubt werden, so der Orden in einem am Dienstag in München veröffentlichten Positionspapier. Man sorge sich um das Wohl, die Lebensqualität und psychische Gesundheit junger Menschen, hieß es. Mit Blick auf die weitreichenden Maßnahmen zur Corona-Einschränkung sei es wichtig, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, miteinander und in Begleitung Erfahrungen aus der Krise aufzuarbeiten und nach Wochen des Homeschoolings zu einer tragfähigen Klassen- und Lerngemeinschaft zurückzufinden.

Rettungsschirm für Betriebe verlängern

In diesem Zusammenhang verwiesen die Salesianer auch auf gemeinnützige Wirtschaftsbetriebe wie Jugendbildungsstätten, -herbergen und -gästehäuser. Nach Monaten ohne Belegung würde ein bestehen bleibendes Verbot von Mehrtagesfahrten zu einer existenzbedrohenden Situation dieser Einrichtungen führen. Der bayerische Rettungsschirm für die Betriebe solle zudem verlängert werden, mahnte der Orden.

Die Salesianer sind nach eigenen Angaben Träger mehrerer Jugendhäuser in Deutschland. Als soziale Orte der Begegnung und des Lernens böten sie Gelegenheiten zur Auseinandersetzung mit dem Glauben, zur Stärkung der Gemeinschaft und zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung.

Kirchliche Bildungsträger für Schulfahrten

Bereits Ende Juli hatten verschiedene kirchliche Bildungsträger die Wiedererlaubnis mehrtägiger Schulfahrten in Bayern verlangt. Einen offenen Brief mit der entsprechenden Forderung an das bayerische Kultusministerium veröffentlichten das Studienzentrum für evangelische Jugendarbeit in Josefstal, das Amt für Jugendarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sowie das Referat Jugend und Schule der katholischen Erzdiözese München und Freising.

Die Einrichtungen verwiesen wie nun auch die Salesianer auf eine Anordnung des Kultusministeriums vom 9. Juli. Demnach sollen mehrtägige Schulfahrten bis Januar 2021 ausgesetzt werden, um im Lock-Down verpassten Unterrichtsstoff besser nachholen zu können. (kna)

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Corona - Pandemie

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