Videobeitrag ausgezeichnet

Caritas-Medienpreis für mk online

Mit ihrer Videoreportage zum NUR-Mobil der Münchner Caritas, das in Flüchtlingsunterkünften über psychische Krankheiten aufklärt und Hilfe verschafft, hat Nina Kupfer die Jury des "Münchner Sozialcourage Medienpreises" überzeugt.

Preisträgerin und freie mk online Mitarbeiterin Nina Kupfer und Caritas-Vorstandsmitglied Thomas Schwarz. © Caritas München

München – Der Diözesan-Caritasverband hat zum sechsten Mal den „Münchner Sozialcourage Medienpreis“ verliehen. Coronabedingt fand die Preisverleihung im kleinen Rahmen statt. Caritasdirektor Georg Falterbaum, Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier, Caritas-Vorstandsmitglied Thomas Schwarz und Caritaspräses Augustinus Bauer würdigten die Preisträgerinnen und Preisträger und überreichten die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen.

„Mit unserem Medienpreis wollen wir zu einem qualitäts- und wertorientierten Journalismus über soziale Themen motivieren“, unterstricht Caritasdirektor Georg Falterbaum. Bettina Bäumlisberger, die Pressesprecherin des Caritasbands, ermutigte in ihrer Rede zu emphatischem Journalismus. Besonders in der von der Corona-Pandemie geprägten Zeit seien verlässliche Informationen gepaart mit Einfühlsamkeit und respektvoller Kritik gegenüber politischen Akteureninnen und Akteuren wichtig.

Gewinnerin in der Kategorie Online

Per Videogruß laudatierte Gertrud Rogg, Chefredakteurin der Sozialcourage, aus Freiburg den Online-Beitrag von Nina Kupfer „NUR-Mobil: Caritas hilft traumatisierten Flüchtlingen“ vom 19. November 2019. „Nina Kupfer gelingt es, an der Seite der Psychologin das Vertrauen der Flüchtlinge zu gewinnen und lässt sie selbst zu Wort kommen,“ begründete Rogg die Auszeichnung. Die Online-Reportage zeigt, welchen Schwierigkeiten geflüchtete Menschen beim Ankommen in Deutschland begegnen und wie ihnen mit flexiblen Hilfsmöglichkeiten wie dem NUR-Mobil der Caritas geholfen werden kann. „Die Kamera begleitet die Geflüchteten im Alltag und zeigt uns mit einfühlsamen Portraitaufnahmen, dass wir es hier mit sensiblen Individuen, ja, ganz einfach Menschen wie Du und ich zu tun haben, die gesehen werden möchten.“

Die Auszeichnung in der Kategorie Fernsehen ging an Anna Tillack für ihre Reportage „Die Bettler aus der Walachei – Bedürftige oder organisierte Bande?“. In der Kategorie Print wurde Gianna Niewel für ihre Reportage „Die Härte“ geehrt. Johannes Ott freute sich über den Gewinn in der Kategorie Hörfunk mit „Die Gong 96.3 Jobchance. Weil Handicap kein Handicap sein darf“. Insgesamt wurden in diesem Jahr 57 Beiträge aus den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen und Online beim Caritas-Sozialcourage-Medienpreis eingereicht. (vt/pm)

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