Folgenreiche geschlechterspezifische Unterschiede

Medizin für Frauen - Medizin für Männer?

Frauen reagieren anders als Männer auf Krankheiten, Medikamente und Therapien. Herzinfarkte wurden bis vor 30 Jahren bei Frauen oft nicht erkannt, das hat sich geändert dank der Gendermedizin.

Noch viel Forschungsbedarf für gleichwertige Therapien © Adobe Stock/Andrey Popov

Frauen und Männer und andere Geschlechter sind unterschiedlich und deswegen können sie von ein und derselben Erkrankung unterschiedlich betroffen sein. Medikamente müssen oft anders dosiert werden, um den optimalen Effekt zu erzielen. Über solche Unterschiede wissen wir Bescheid dank der geschlechtersensiblen Medizin oder Gendermedizin. Sie soll besser gewährleisten, dass alle Geschlechter optimal behandelt werden. Welche Erkenntnisse aus der Gendermedizin spielen heute eine Rolle in der medizinischen Praxis, was sollte man als Patientin oder Patient dazu wissen? Im Studio Dr. Hildegard Seidl, Fachreferentin für Gendermedizin an der München Klinik.


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