Mein liebstes Osterlied

"Jesus lebt" fängt Osterstimmung wunderbar ein

Die Baumburger Kirchenmusikerin, Sonja Kühler, erzählt, welches Osterlied sie am liebsten spielt und welche Tücken die eingängige Melodie für die Gemeinde hat.

Das Lied "Jesus lebt" eignet sich nicht nur für die Liturgie der Osternacht. © AdobeStock - pixelrobot

Mein liebstes Osterlied ist „Jesus lebt“ (GL 336). Der Text stammt von Christian Fürchtegott Gellert aus dem Jahr 1757, die Melodie komponierte Albert Höfer 1859. Für mich ist der Text die Osterverkündigung schlechthin: „Jesus lebt, mit ihm auch ich!/Tod, wo sind nun deine Schrecken?/Er, er lebt und wird auch mich von den Toten auferwecken/Er verklärt mich in sein Licht; dies ist meine Zuversicht.“

Melodie und Text passen zueinander

Auch die Melodie passt genau zum Text: Schon der Anfang „Jesus lebt“ lädt zum Singen ein und spiegelt die Osterbotschaft wider. Das Lied kann man durchaus öfter singen: Ich habe ja den Vorteil, dass ich die Lieder für die Gottesdienste aussuchen darf, von daher singen wir es gerne in der gesamten Osterzeit. Es ist ein Lied, das auch bei einer Trauerfeier sehr gut passt, und wir singen es dort öfters.

Für die Organistin ist es nicht schwieriger zu spielen als eines der anderen Lieder. Doch für die Gemeinde ist es nicht ganz so leicht zu singen: Die Melodie ist zwar eingängig, aber wenn man sie nicht kennt, sind die Sprünge zu Anfang etwas anspruchsvoll.

Große musikalische Bandbreite in der Karwoche

Die Karwoche und die Ostertage sind sehr speziell.  Das heißt, die musikalische Bandbreite ist im ganzen Kirchenjahr nie größer als in diesen Tagen. Innerhalb von nur einer Woche kommt alles zusammen: vom ganz reduzierten, einstimmigen Gesang bis hin zum Tutti.

In der Karwoche ist die Musik sehr reduziert. Für mich heißt das: viel Sologesang. Eines meiner schönsten Erlebnisse als Organistin war, als ich zum ersten Mal mit meinem Jugendchor am Karfreitag gesungen habe. Das war ein Gänsehautmoment, als alle Mädchen solistisch gesungen haben, denn es war alles so wahnsinnig reduziert in der Musik, aber die Emotionen waren viel stärker als bei so mancher großen Orchestermesse.

An den Ostertagen ist dann natürlich die Auferstehung das zentrale Thema. Dann klingt alles wieder fröhlicher und es wird in höheren Tonlagen gesungen. Ostern kommt auch die Orgel wieder zum Einsatz und darf wieder glänzen. (Sonja Kühler, Kirchenmusikerin an der Stiftskirche Baumburg)

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