Hochfest der Gottesmutter Maria

Franziskus ruft zu mehr Schutz von Frauen auf

Schluss mit Gewalt gegen Frauen.: Das forderte Papst Franziskus am Neujahrstag im Petersdom. Eine Frau zu veletzen bedeute Gott zu beleidigen.

Papst Franziskus fordert mehr Schutz für Frauen. © IMAGO / ZUMA Wire

Vatikanstadt – Zum mehr Schutz vor Gewalt für Frauen und Mütter hat Papst Franziskus aufgerufen. "Eine Frau zu verletzen, bedeutet, Gott zu beleidigen, der von einer Frau seine Menschengestalt angenommen hat", so das Kirchenoberhaupt bei einer Messe zum Fest der Gottesmutter Maria im Petersdom. Da "Mütter Leben schenken und Frauen die Welt bewahren", müsse sich jeder "dafür einsetzen, Mütter zu fördern und Frauen zu beschützen".

Maria: Vorbild für jeden Christen

Franziskus sprach vor rund 2.000 Gläubigen über das Vorbild der Mutter Jesu. Angesichts der widrigen Umstände ihrer Entbindung in einem Stall, dem "Krippenskandal", habe Maria "alles bewahrt und erwogen". Von dem, was geschah, habe sie sowohl die guten wie die schlechten Aspekte angenommen. Indem Maria zwischen Gutem und Schlechtem einen Zusammenhang herstellte und diese nicht trennte, habe sie "den vollen Sinn, die Perspektive Gottes", erfasst, so der Papst.

Mütter wissen Konflikte überwunden werden

Insofern sei die Frau aus Nazareth "katholisch", weil sie zusammenhalte, und ein Vorbild für jeden Christen, in dessen Leben Erwartungen und Wirklichkeit schmerzhaft aufeinanderprallten. Zu einem "alles einbeziehenden Blick, der Spannungen überwindet", sind laut Franziskus vor allem Mütter in der Lage. Mütter wüssten, wie man Konflikte überwindet und Frieden stiftet. "Wir brauchen Menschen", so der Papst weiter, "die Bande der Gemeinschaft knüpfen können, die den vielen Stacheldrähten der Spaltung etwas entgegenzusetzen haben."

An der Messe im Petersdom nahm zudem eine Gruppe deutschsprachiger Sternsinger teil. Sie stammen aus Bad Camberg im Taunus, Neuchatel in der Westschweiz sowie Eppan-Girlan in Südtirol. Am Donnerstag bereits hatten die Kinder und Jugendlichen die Päpstliche Schweizergarde besucht und deren Quartier gesegnet. (kna)

Hochfest der Gottesmutter Maria


Die katholische Kirche feiert am 1. Januar das Hochfest der Gottesmutter Maria. An Weihnachten feiern Christen die Geburt von Jesus Christus. Er wurde von Maria geboren. Ihre Jungfräulichkeit ist die Grundlage für ihre Verehrung.

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