Tipps

Ferien ohne Familienkrach!

Endlich Sommerferien! Was die Kinder freut, ist für viele Eltern oft weniger stressfrei. Erst muss Ferienbetreuung für die Tage, an denen man arbeitetet, organisiert werden, dann geht es endlich gemeinsam in den Urlaub. Aber die schönste Zeit des Jahres wird oft gar nicht so happy, wie man dachte. Psychologin Anjeli Goldrian hat ein paar Tipps, wie es besser läuft.

Heile Familie in den Ferien? © googluz-fotolia.com

München- Urlaubszeit ist die schönste Zeit. Aber auch eine Zeit an die wir hohe Erwartungen haben. Und genau dadurch sind Enttäuschung und Familienstreits oft vorprogrammiert. Wir haben die vier besten Tipps für einen friedlichen Familienurlaub von der katholischen Ehe- und Familienberaterin Anjeli Goldrian:

  • Langsam Ankommen

Es ist sinnvoll sich erst mal Zeit einzuräumen. Also erst mal am Urlaubsort ankommen, und jedem in der Familie die Zeit zuzugestehen, die er braucht um runterzukommen. Meistens hat man vor dem Urlaub noch wahnsinnig viel zu erledigen gehabt, man hat versucht den Schreibtisch leer zu bekommen, die Wäsche zu waschen und dann braucht es einfach ein bisschen Zeit bis man überhaupt in den „Urlaubs-Modus“ kommt. In dieser Zeit ist es sinnvoll, alles ganz langsam anzugehen und auch zu überlegen, wie viel Zeit jeder für sich braucht, um anzukommen.

  • Entspannung   zusammen oder allein?

Familienurlaub, das heißt in der Vorstellung vieler: jetzt müssen wir ganz viel Zeit miteinander verbringen. Auch eine Falle mit der Streit oft vorprogrammiert ist. Es ist nicht generell so, dass im Urlaub die Familienmitglieder am Besten getrennte Wege gehen, um Streit zu vermeiden, aber es ist doch legitim und wichtig den Wunsch nach einer persönlichen Auszeit zu formulieren. Es kann durchaus sein, dass es der berufstätigen Mutter gut tut, mal ein paar Stunden einfach nur auf der Liege zu liegen und ein Buch zu lesen. Die Möglichkeit sich eine Auszeit zu nehmen gehört auf jeden Fall zur Erholung dazu.

  • Schlechtes Wetter und Missgeschicke

Regnerische Tage an der Nordsee, eine verpasste Fähre oder ein verspäteter Zug – so was gibt es auch oder gerade im Urlaub. Ob das jedoch zum Stimmungsdämpfer wird entscheiden wir selbst, sagt Psychologin Anjeli Goldrian. Wir glauben von den äußeren Bedingungen abhängig zu sein, weil wir uns von ihnen abhängig machen. Stattdessen muss man versuchen, das beste aus der Situation zu machen, und vielleicht, um bei dem Beispiel verregnete Nordsee zu bleiben, statt Strand ins Teehaus zu gehen und verschiedene Teesorten auszuprobieren. Oder aber die neu gekauften Gummistiefel bei einem Schlecht-Wetter-Spaziergang auszupobiern, als gleich schlecht gelaunt zu sein.

  • Streit darf auch sein

Wenn es trotzdem zum Streit mit Partner oder Familie kommt, dann ist es wichtig sich zu überlegen, was einem normalerweise hilft, um von einem Streit zu einer fairen Kommunikation zu kommen. Für viele ist es so, dass sie vielleicht erstmal eine kurze Auszeit brauchen, dann einer ruhige Atmosphäre mit dem Partner/der Partnerin suchen, um über das Ganze fair miteinander zu reden. Fair miteinander reden, das bedeutet sich bewusst die Zeit zu nehmen, dem anderen zuzuhören, nachfragen, was ihn gerade geärgert oder gekränkt hat. Nicht gleich dagegen reden, sondern ihn erstmal in seinem Ärger und Gram annehmen. Wichtig ist auch für den anderen, der von seinem Ärger erzählt, dass er bei sich bleibt, nicht gleich den ganzen Urlaub, die ganzen Familie oder Partnerschaft in Frage stellt, sondern versucht zu formulieren, was ihn konkret geärgert hat. (sts)

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