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20.02.2012

Lieber spät als nie – Ausbildung im Seminar St. Matthias

 Nicht jede Schule hat ihre eigene Kirche, aber im Spätberufenen-Seminar St. Matthias in Waldram gehört sie unbedingt dazu.

Abiturklasse in Waldram (Bild: Sankt Michaelsbund)

Geweiht ist sie dem heiligen Matthias, der auch Namensgeber der Schule ist. Junge Männer und Frauen können hier unter idealen Bedingungen das Abitur nachholen. Die meisten der 150 Schüler sind bereits erwachsen. Der Patron passt deshalb besonders gut zu Waldram, denn auch der heilige Matthias stieß erst als Nachberufener zum Kreis der zwölf Apostel. Am 23. Februar wird sein Fest begangen und auch die Seminarkirche feiert dann ihr Patrozinium.

1984 wurde sie geweiht, der Vorgängerbau dient heute als Aula. Einmal pro Woche kommen alle Schüler zusammen um in ihrer Kirche Gottesdienst zu feiern, die Frühmessen sind freiwillig, ebenso das Morgen- und das Abendlob, das trotzdem viele Schüler als Möglichkeit nutzen, ein wenig Abstand vom Lernstress zu gewinnen und inne zu halten. Schule und Spiritualität gehören im Spätberufenenseminar seit dessen Gründung 1927 zusammen. Mit 85 Jahren ist übrigens die älteste Einrichtung des zweiten Bildungswegs in Bayern. In unserer Reportage stellen wir die Schule und ihre Kirche vor, die Interessierte vom 09. bis 11. März übrigens an einem Schnupperwochenende kennenlernen können.

Spätberufenen-Seminar St. Matthias

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Vor Ort: Lieber spät als nie – Ausbildung im Seminar St. Matthias


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