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13.08.2012

Geldverfall und Vorboten der Reformation bei Dürer

 Fragen und Themen, die uns auch heute noch beschäftigen, finden sich schon in Albrecht Dürers frühen Werken, deren künstlerischer Rang längst unbestritten ist.

Die Haller Madonna von Dürer (Bild: Germanisches Nationalmuseum)

Woran sollen sich die Menschen orientieren um ihr Leben gut zu leben, haben sie es überhaupt in der Hand? So fragen zum Beispiel Dürer und seine Zeitgenossen, ähnlich wie auch anderthalb Jahrzehnte später Martin Luther. Wie fertig werden mit Krisen wie Krieg und Inflation, mit Herausforderungen wie Krankheit und Tod? Bei einem Besuch der Dürer-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum erschließt Kurator Thomas Eser für die Hörer des Münchner Kirchenradios Dürers Kosmos unter dem Vorzeichen religiöser Zusammenhänge, der schwelenden Unmut über Missstände in der Kirche und den neuen Erkenntnissen über die Natur. Der Kunsthistoriker Thomas Eser vom Germanischen Nationalmuseum hat speziell zu Dürers Frühwerk geforscht, die Handschrift des Künstlers liest er so flüssig wie Gedrucktes.

Die Ausstellung „Der frühe Dürer“ ist noch bis 2. September zu sehen, geöffnet täglich ab 10 Uhr bis 20 Uhr, Mittwochs und Donnerstags bis 21 Uhr.

zur Dürer-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum

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Vor Ort KW 33: Geldverfall und Vorboten der Reformation bei Dürer

Kurator Thomas Eser
Nürnberg in der Schedelschen Weltchronik
Dürers Apokalyptische Reiter (Bilder: Germanisches Nationalmuseum)

Dateien:
KW_33_VO_Duerer.mp313.6 M
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