Vor Ort
Sie ist ein Ableger der bekannten Wieskirche bei Steingaden: Die Freisinger Wies. Genau wie ihre große Schwester trägt sie das Patrozinium „Zum gegeißelten Heiland“. Das Gnadenbild ist zwar nur eine Kopie, doch geholfen hat es schon vielen Menschen, die die kleine Wallfahrtskirche nördlich von Freising besucht haben.
Sogar dem Kuraten selbst, Prälat Walter Brugger, dem vor einigen Jahren mal ein barocker Opferstock abhanden kam. Doch auch den zahlreichen Einzelwallfahrern, die die Wieskirche in Freising besuchen, wird geholfen.
Ihre Dankbarkeit zeigen sie mit zahlreichen Votivbildern, die es in der Kirche zu sehen gibt. Und mit Wachsvotivgeschenken, die mittlerweile vier Vitrinen füllen und die Sammlung zur größten im süddeutschen Raum machen.
Bildergalerie
Vor Ort KW 35: Die kleine Schwester: Wallfahrtskirche Freisinger Wies
Bisherige Folgen
Vor Ort KW 30 - Wallfahrt statt Unterricht: Priener Schüler pilgern zur Wieskirche
Wallfahrt statt Unterricht - Priener Schüler pilgern zur Wieskirche
Vom Chiemsee zur Wieskirche – und das zu Fuß! Das haben sich über 20 Schüler und ihre Lehrer aus dem Priener Sonderschulzentrum vorgenommen. In 11 Etappen will die Gruppe um den Organisator Georg Weber die Tour bewältigen. Seit Anfang vergangener Woche sind sind sie unterwegs. Natürlich nicht ohne den entsprechenden Pilgersegen. Den haben sie sich in der Urschallinger Sankt Jakobskirche abgeholt. Als Ausgleich für die körperlichen Anstrengungen während der Wallfahrt gibt’s geistige Nahrung, bei Kirchenführungen, Gebeten und kurzen Andachten. Das Ziel: Die Schüler sollen bei der Pilgerreise ihre Grenzen kennen lernen und die Klassengemeinschaft soll gestärkt werden. Bei der größten Herausforderung haben wir die Pilger begleitet: Der Aufstieg zum Wendelstein bei glühender Sonne und Temperaturen um die 30 Grad hat die 11- bis 13-jährigen bis an ihre Leistungsgrenze gebracht.