Vor Ort
Sie ist ein Ableger der bekannten Wieskirche bei Steingaden: Die Freisinger Wies. Genau wie ihre große Schwester trägt sie das Patrozinium „Zum gegeißelten Heiland“. Das Gnadenbild ist zwar nur eine Kopie, doch geholfen hat es schon vielen Menschen, die die kleine Wallfahrtskirche nördlich von Freising besucht haben.
Sogar dem Kuraten selbst, Prälat Walter Brugger, dem vor einigen Jahren mal ein barocker Opferstock abhanden kam. Doch auch den zahlreichen Einzelwallfahrern, die die Wieskirche in Freising besuchen, wird geholfen.
Ihre Dankbarkeit zeigen sie mit zahlreichen Votivbildern, die es in der Kirche zu sehen gibt. Und mit Wachsvotivgeschenken, die mittlerweile vier Vitrinen füllen und die Sammlung zur größten im süddeutschen Raum machen.
Bildergalerie
Vor Ort KW 35: Die kleine Schwester: Wallfahrtskirche Freisinger Wies
Bisherige Folgen
Vor Ort KW 21 - Hl. Dreifaltigkeit – Kolbermoor
Hl. Dreifaltigkeit – Kolbermoor
Obwohl der kleine Ort Kolbermoor westlich von Rosenheim eher unscheinbar ist geben sich hier sozusagen die Promis die Klinke in die Hand. Kardinal Michael Faulhaber besuchte den Ort mehrmals, genauso wie Pater Rupert Mayer. Doch auch prominente Söhne hat die ehemalige Fabrik- und Arbeiterstadt. Die Fußballer Paul Breitner und Bastian Schweinsteiger sind hier geboren.
Die Kirche Hl. Dreifaltigkeit, um die es in dieser Woche geht, ist eine junge Kirche. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf Wunsch der Fabrikarbeiter und mit deren tatkräftiger Hilfe errichtet. Seitdem musste sie viel aushalten: Ein Hochwasser und ein Brand in der benachbarten Spinnerei bedrohten das Gotteshaus. Doch alles hat die Kirche überstanden und beherbergt heute eine sehenswerte Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit aus dem 18. Jahrhundert. Das Münchner Kirchenradio sprach vor Ort mit Pfarrer Blasius Wagner, dem ehemaligen Rektor der Kolbermoorer Grundschule Georg Dobler und Kirchenmusiker Gerhart Franke.