Vor Ort
Sie ist ein Ableger der bekannten Wieskirche bei Steingaden: Die Freisinger Wies. Genau wie ihre große Schwester trägt sie das Patrozinium „Zum gegeißelten Heiland“. Das Gnadenbild ist zwar nur eine Kopie, doch geholfen hat es schon vielen Menschen, die die kleine Wallfahrtskirche nördlich von Freising besucht haben.
Sogar dem Kuraten selbst, Prälat Walter Brugger, dem vor einigen Jahren mal ein barocker Opferstock abhanden kam. Doch auch den zahlreichen Einzelwallfahrern, die die Wieskirche in Freising besuchen, wird geholfen.
Ihre Dankbarkeit zeigen sie mit zahlreichen Votivbildern, die es in der Kirche zu sehen gibt. Und mit Wachsvotivgeschenken, die mittlerweile vier Vitrinen füllen und die Sammlung zur größten im süddeutschen Raum machen.
Bildergalerie
Vor Ort KW 35: Die kleine Schwester: Wallfahrtskirche Freisinger Wies
Bisherige Folgen
Vor Ort KW 20 - Jakobspilgern im Erzbistum
Spätestens seit Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ ist das Pilgern auf dem Jakobsweg wieder richtig beliebt. Dazu muss man aber nicht nach Spanien fahren. In den letzten Jahren haben Forscher uralte Jakobswege in Frankreich, der Schweiz und auch in Deutschland entdeckt. Es sind Wege, die auf den spanischen Jakobsweg zuführen. Damit das Gehen dieser Wege auch wirklich ein Pilgern wird, bietet das Erzbistum München und Freising seit letztem Jahr begleitete Touren an: Den ganzen Sommer über können Interessierte am Wochenende jeweils eine Etappe des Jakobsweges gehen.
Das Münchner Kirchenradio hat solch eine Tagestour begleitet. Ob die Menschen da mitgehen, um einen Sündenablass zu erhalten oder einfach nur aus Spaß, was beim Pilgern vor der Haustür anders ist als beim Pilgern in der Fremde und was man auf diesem Weg erlebt, das erfahren Sie in dieser Sendung.