Vor Ort
Sie ist ein Ableger der bekannten Wieskirche bei Steingaden: Die Freisinger Wies. Genau wie ihre große Schwester trägt sie das Patrozinium „Zum gegeißelten Heiland“. Das Gnadenbild ist zwar nur eine Kopie, doch geholfen hat es schon vielen Menschen, die die kleine Wallfahrtskirche nördlich von Freising besucht haben.
Sogar dem Kuraten selbst, Prälat Walter Brugger, dem vor einigen Jahren mal ein barocker Opferstock abhanden kam. Doch auch den zahlreichen Einzelwallfahrern, die die Wieskirche in Freising besuchen, wird geholfen.
Ihre Dankbarkeit zeigen sie mit zahlreichen Votivbildern, die es in der Kirche zu sehen gibt. Und mit Wachsvotivgeschenken, die mittlerweile vier Vitrinen füllen und die Sammlung zur größten im süddeutschen Raum machen.
Bildergalerie
Vor Ort KW 35: Die kleine Schwester: Wallfahrtskirche Freisinger Wies
Bisherige Folgen
Vor Ort KW 18 - Österreichischer Heiliger in Bayern: St. Florian in Fraunberg bei Erding
Österreichischer Heiliger in Bayern: St. Florian in Fraunberg bei Erding
Fast 8.000 Freiwillige Feuerwehren mit über 300.000 Aktiven gibt es in Bayern. Die feiern diese Woche ihren Schutzpatron, den heiligen Florian. Am 4. Mai, dem kirchlichen Gedenktag für den Märtyrer aus Oberösterreich, ziehen die Floriansjünger in Uniform und mit Bannern im Kirchzug zur Festmesse mit. Die gut 40 Feuerwehrleute in Fraunberg können sich an diesem Festtag doppelt freuen: sie ehren Florian nicht nur als Helfer in Feuer- und Wassergefahr, sondern auch als Patron der Fraunberger Florianskirche. Dort wird Florians Martyrium eindrucksvoll auf zwei großen Deckengemälden im Neurokokostil dargestellt. Wir haben uns die Gemälde vor Ort zusammen mit dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Franz Angermeier bei einer Kirchenführung genauer angeschaut. Und wollten vom 2. Vorstand der Fraunberger Freiwilligen Feuerwehr, Christof Käsmaier, wissen, welche Rolle der hl. Florian bis heute im Fraunberger Feuerwehralltag spielt.