Das Gespräch der Woche
Der Eucharistische Weltkongress in München war das erste internationale Großereignis im Nachkriegsdeutschland. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ bezeichnete den Kongress damals sogar als „größte religiöse Demonstration, die Deutschland je erlebte“. In der Tat sucht dieses Massenevent bis heute seinesgleichen. Denn eine Million Besucher beim Abschlussgottesdienst auf der Theresienwiese gab es weder beim Papstbesuch 2005 noch beim Zweiten Ökumenischen Kirchentag 2010.
Der Eucharistische Weltkongress war eine Herausforderung für die Stadt München, denn 1960 gab es weder S- noch U-Bahn. Auch technisch stellte man damals einiges auf die Beine: Fast der gesamte Kongress ist in Bild und Ton dokumentiert. Zu sehen sind diese beeindruckenden Zeitzeugnisse in einer Ausstellung in München, die am 31. Juli von Erzbischof Reinhard Marx eröffnet wird. Im Gespräch der Woche haben wir uns mit dem damaligen Oberbürgermeister von München, Hans-Jochen Vogel, und Roland Götz vom Archiv des Erzbistums unterhalten.
Bildergalerie mit historischen Fotos
Vielen Dank an das Archiv des Erzbistums München und Freising für die Bereitstellung der Töne und Bilder
Gespräch der Woche: Eucharistischer Weltkongress 1960
Eucharistischer Weltkongress - Begrüßung Kardinal Wendel und Kardinal Testa
Bisherige Folgen
Gespräch der Woche KW 16 - 2. Vollversammlung des Zukunftsforums
Dem Glauben Zukunft geben - unter diesem Titel läuft einer der spannendsten Prozesse im Erzbistum München und Freising. Das Zukunftsforum will die Struktur der Seelsorge für das nächste Jahrzehnt festlegen. Am Wochenende findet die zweite Vollversammlung des Forums in Freising statt. Was erwarten sich die Gläubigen vom Zukunftsprozess? Was befürchten Sie? Darüber sprechen wir mit dem Stellvertretenden Generalvikar Klaus-Peter Franzl. Informationen zum Zukunftsforum finden Sie auf der Homepage www.dem-glauben-zukunft-geben.de .