Das Gespräch der Woche
Wer etwas auf sich hält, der ist dabei: auf Facebook, Twitter oder einem anderen sozialen Netzwerk. Auch die katholische und evangelische Kirche hat mittlerweile das Web 2.0 entdeckt, zahlreiche christliche Verbände und Initiativen tummeln sich dort. Doch es gibt auch eigene kirchliche Communities.
Im Gespräch der Woche stellen wir einige dieser Initiativen vor. Wir sprechen auch darüber, ob es überhaupt sinnvoll ist, dass die Kirche eigene Projekte auf die Beine stellt, oder ob es besser ist, bestehende Strukturen zu nutzen.
Das Münchner Kirchenradio hat mit Sebastian Möller gesprochen, er ist Theologiestudent aus Erlangen und unter anderem bei twitter mit dem Konto „twitchrist“ aktiv. Außerdem mit Norbert Kebekus, er ist Leiter des Projekts „Kirche in virtuellen Welten“ des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes Freiburg und betreut das Erzistum in der virtuellen Internetwelt Second Life.
Gespräch der Woche KW 36: Kirche im Netz: Twitter, Facebook und Second Life (Wdh.)
Bisherige Folgen
Gespräch der Woche KW 22 - Gutes Gewissen oder gute Gewinne – Finanzmärkte zwischen Ethik und Spekulantentum
Gutes Gewissen oder gute Gewinne – Finanzmärkte zwischen Ethik und Spekulantentum
Die Euro-Krise hat Europa derzeit fest im Griff. Abschreckung wie einst im Kalten Krieg ist wieder hochaktuell, seit der Euro von Börsenspekulanten attackiert wird. Ein finanztechnisches Schutzschild von fast 750 Milliarden Euro soll die EU-Staaten gegen weitere Angriffe schützen. Um die Finanzkrise aber dauerhaft in den Griff zu bekommen, muss sich die Politik auf neue Rahmenbedingungen für die Finanzmärkte einigen. Die geplante Bankenabgabe und die Finanztransaktionssteuer sind erste Schritte auf dem Weg zur Neuordnung. Dabei sollten die Mäkte auch wieder auf ethische Standards verpflichtet werden, meint der christliche Sozialethiker Markus Vogt. Risiko und Spekulation seien im Grunde nichts Unchristliches, wenn die handelnden Personen eine bestimmte Risikomüdigkeit besitzen. Der Müchner Professor macht im Gespräh der Woche Vorschläge, wie die Krise aus christlicher Perspektive bewätigt werden kann. Und bekommt dabei in vielen Punkten Unterstützung von Ingo Krüger. Für den Geschätsführer der Bayerischen Sparkassenstiftung sind die bayerischen Sparkassen nach dem Debakel der BayernLB wieder auf Konsolidierungskurs, zurük zum Kerngeschät mit Privatkunden und dem Mittelstand.