Das Gespräch der Woche
Wer etwas auf sich hält, der ist dabei: auf Facebook, Twitter oder einem anderen sozialen Netzwerk. Auch die katholische und evangelische Kirche hat mittlerweile das Web 2.0 entdeckt, zahlreiche christliche Verbände und Initiativen tummeln sich dort. Doch es gibt auch eigene kirchliche Communities.
Im Gespräch der Woche stellen wir einige dieser Initiativen vor. Wir sprechen auch darüber, ob es überhaupt sinnvoll ist, dass die Kirche eigene Projekte auf die Beine stellt, oder ob es besser ist, bestehende Strukturen zu nutzen.
Das Münchner Kirchenradio hat mit Sebastian Möller gesprochen, er ist Theologiestudent aus Erlangen und unter anderem bei twitter mit dem Konto „twitchrist“ aktiv. Außerdem mit Norbert Kebekus, er ist Leiter des Projekts „Kirche in virtuellen Welten“ des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes Freiburg und betreut das Erzistum in der virtuellen Internetwelt Second Life.
Gespräch der Woche KW 36: Kirche im Netz: Twitter, Facebook und Second Life (Wdh.)
Bisherige Folgen
Gespräch der Woche KW 18 - Pilgern
Sie kommen in Stöckelschuhen oder verschwitzten T-Shirts, per Flugzeug oder zu Fuß und übernachten im Luxushotel oder in Massenquartieren. Pilgern ist wieder modern, eine alte Tradition wieder ganz aktuell. Ist Pilgern ein Urbedürfnis oder eine Modeerscheinung? Mit dieser Frage wollen wir uns heute beschäftigen.
Außer Kriegszügen sind wohl Wallfahrten die ältesten Reisen der Welt. In diesem Jahr werden hunderttausende ins spanische Santiago de Compostela aufbrechen, denn dort ist heuer ein sogenanntes Heiliges Jahr. Am Turiner Dom gibt es täglich lange Warteschlangen vor dem jetzt wieder ausgestellten Grabtuch. Und im Münchner Verkehrsmuseum beschäftigt sich seit dieser Woche eine Ausstellung zum Ökumenischen Kirchentag, der selbst eine Art Wallfahrt ist, mit dem der Geschichte des Pilgerns. Im Gespräch der Woche wollen wird diesem Phänomen näher auf den Grund gehen. Im Studio waren die Theologin und Wallfahrtsexpertin Irmgard Jehle und Sylvia Hladky vom Verkehrszentrum des Deutschen Museums.