Das Gespräch der Woche
Wer etwas auf sich hält, der ist dabei: auf Facebook, Twitter oder einem anderen sozialen Netzwerk. Auch die katholische und evangelische Kirche hat mittlerweile das Web 2.0 entdeckt, zahlreiche christliche Verbände und Initiativen tummeln sich dort. Doch es gibt auch eigene kirchliche Communities.
Im Gespräch der Woche stellen wir einige dieser Initiativen vor. Wir sprechen auch darüber, ob es überhaupt sinnvoll ist, dass die Kirche eigene Projekte auf die Beine stellt, oder ob es besser ist, bestehende Strukturen zu nutzen.
Das Münchner Kirchenradio hat mit Sebastian Möller gesprochen, er ist Theologiestudent aus Erlangen und unter anderem bei twitter mit dem Konto „twitchrist“ aktiv. Außerdem mit Norbert Kebekus, er ist Leiter des Projekts „Kirche in virtuellen Welten“ des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes Freiburg und betreut das Erzistum in der virtuellen Internetwelt Second Life.
Gespräch der Woche KW 36: Kirche im Netz: Twitter, Facebook und Second Life (Wdh.)
Bisherige Folgen
Gespräch der Woche KW 51 - Kirchensteuer in der Diskussion
Sie ist die wichtigste Einnahmequelle der Kirche in Deutschland und wohl die Umstrittendste: Die Kirchensteuer. Immer wieder gibt es heftige Kritik an dem deutschen System - und das nicht nur von Kirchenkritikern, sondern auch innerhalb der Kirche. Dabei wird oft gefordert, die Kirchensteuer durch freiwillige Spenden oder eine Art Sozialsteuer zu ersetzen.
Wir sprechen in unserem Gespräch der Woche, über den Ursprung der Kirchensteuer, ihre Verwendung, wir beleuchten die häufigsten Kritikpunkte und vergleichen das deutsche System mit denen unserer Nachbarländer wie Italien oder Frankreich. Zu Gast im Münchner Kirchenradio ist Domkapitular Klaus Peter Franzl, Finanzdirektor des Erzbistums München und Freising.