Zahl der Kirchenasyl-Fälle in Deutschland steigt
In Deutschland wird zurzeit in über 30 Fällen Kirchenasyl gewährt. Vor allem Flüchtlinge, die von der Dublin II-Verordnung betroffen seien, suchten zunehmend Schutz in kirchlichen Einrichtungen, so die Vorsitzende der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche, Fanny Dethloff.
Dabei handele es sich um Asylsuchende, die nach Deutschland gekommen seien, nachdem in einem anderen europäischen Land ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Die Dublin II-Regelung sehe vor, diese Menschen in das Land, in das sie zuerst eingereist sind, zurückzuführen. Viele Betroffene wollten aber nicht zurück in Länder wie Italien, Ungarn oder Malta, weil dort schlechte Aufnahmebedingungen herrschten, berichtet Dethloff im Münchner Kirchenradio. Gerade Malta besitze überhaupt keine Kapazitäten für die Rücknahme von Flüchtlingen. Der Inselstaat habe deshalb bereits im Februar um die Aussetzung von Dublin-II gebeten. In Deutschland hingegen hätten Asylsuchende eine Zukunft, hier könne man ihnen bei der Integration helfen, so die Flüchtlingsbeauftragte der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Die Pastorin wies zudem darauf hin, dass Kirchenasyl von den Behörden meistens als Notfall gesehen werde. Deswegen verlaufe das Asyl in vielen Fällen erfolgreich, so dass die Betroffenen schließlich einen Asylantrag in Deutschland stellen könnten. Trotzdem stelle Kirchenasyl auch eine Ordnungswidrigkeit dar, die in einigen Fällen schon geahndet wurde.
In Würzburg gewährt zurzeit die Katholische Hochschulgemeinde einem Äthiopier Kirchenasyl. Der 21-jährige soll nach Malta abgeschoben werden, wo er 2006 als Flüchtling ankam. (ph)
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Fanny Dethloff: Gründe für Kirchenasyl
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Fanny Dethloff: Problemfall Malta
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Fanny Dethloff: Kirchenasyl ist Ordnungswidrigkeit
- Dateien:
kirchenasyl_steigend.MP3694 K
kirchenasyl_malta.MP3818 K
kirchenasyl_ordnungswidrigkeit.MP3709 K







Es wäre sowieso dafür, wenn die Kriege oder Unruhen in den jeweiligen Ländern der Flüchtlinge vorbei sind, dass sie dann ohne Ausnahme zurück sollten und ihr Land aufbauen sollten.
Wenn die Flüchtlinge hier bleiben wollen, ist dies purer Egoismus und Verachtung ihrer Landsleute gegenüber, die in dem Kriegsland geblieben sind. Was soll man mit solchen Leuten anfangen? Nichts. Die denken sich auch -Jeder ist sich selbst der Nächste.
Und weil sie nicht zurück gehen wollen, mag ich die Flüchtlinge gar nicht mehr und werde mich für diese Menschen nicht mehr engagieren. Und das sagen mittlerweile viele.
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