„Spiegel“-Katholik Matussek beklagt „religiösen Analphabetismus“
Der Bestseller- und „Spiegel“-Autor Matthias Matussek hat einen Verlust der „Grundpfeiler des Glaubens“ beklagt. Bevor man sich über das Zölibat Gedanken mache, müssten zuerst die religösen Grundbestände gesichert und aufgefrischt werden.
Das sagte Matussek gegenüber der Radio K1 in Eichstätt. Dort hat er am Mittwochabend einen Vortrag an der Katholischen Universität gehalten. Im Gespräch mit K1 bedauerte Matussek auch eine Fixierung der Medien auf Skandale in der Kirche: „Eine Publizistik, die verdeutlicht, dass die Kirche ein Geschenk ist, das von weit her kommt, ist nicht mehrheitsfähig.“ Darin bestehe auch sein „katholisches Abenteuer“ als Journalist. Der „Spiegel“-Autor hatte im vergangenen Jahr ein Buch gleichen Titels veröffentlicht und mit seiner leidenschaftlichen Verteidigung traditioneller Werte in der katholischen Kirche großes Aufsehen erregt. Er glaube, dass sich die Kirche im Moment zu sehr mit „Nebensächlichkeiten“ beschäftige. Die „sogenannten Reformen“ führten eher in die Irre, „als den Glauben weiterzubringen“, erklärte er gegenüber K1. Mit seinem Buch habe er versucht, aufzurütteln. (alb/K1)
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Matussek über Kirche und Medien
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Das katholische Abenteuer des "Spiegel"-Autors
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Grundpfeiler des Glaubens stützen
- Dateien:
Matussek1.mp3750 K
Matussek2.mp3457 K
Matussek3.mp3471 K








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