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18.06.2012

Nach Griechenland-Wahl: Kirche für Regierung der nationalen Rettung

 Der katholische Erzbischof von Athen, Nikolaos Foscolos, hat sich im Münchner Kirchenradio für eine Regierung der nationalen Rettung in Griechenland ausgesprochen. Wenn diese nicht zustande komme, werde sich die Lage des Landes nicht verbessern.

Soll die Regierung der nationalen Rettung bilden: Wahlsieger Antonis Samaras (Bild: Nea Dimokratia)

Man hoffe, dass unter der Führung des Wahlsiegers, der konservativen Nea Dimokratia, eine Zusammenarbeit der Parteien möglich sein werde. Die neue Regierung müsse als erstes die hohe Arbeitslosigkeit bekämpfen, so Foscolos. „Die Leute wollen Arbeit und damit auch ein erträglicheres Leben. Wir hoffen, dass es nach diesen Wahlen für alle Griechen besser wird.“

Der Erzbischof betonte zugleich, dass eine Rückkehr zur Stabilität in Griechenland nicht innerhalb weniger Jahre zu bewerkstelligen sei. Auch unter den neu gewählten Abgeordneten befänden sich immer noch viele, die für das System der Korruption mitverantwortlich seien. Insgesamt brauche es in dem südosteuropäischen Land einen Mentalitätswechsel. „Das wird nicht einfach werden“, so der Athener Oberhirte.

Die Nea Dimokratia war aus der Wahl am Sonntag als stärkste Partei hervorgegangen. Zusammen mit der sozialistischen Pasok-Partei würde sie über eine Mehrheit im Parlament verfügen. Beide Parteien hatten sich für eine Fortsetzung des Sparkurses ausgesprochen, damit das Land die überlebenswichtige Milliardenhilfe der EU bekommt. (ph)

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Erzbischof Foscolos: Regierung der nationalen Rettung

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Erzbischof Foscolos: neue Regierung muss Arbeitsplätze schaffen


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