Marx: Erneuerung der Kirche beginnt mit Gebet und Gottesdienst
Zur Einheit mit dem Papst und untereinander hat der Münchner Erzbischof Reinhard Marx aufgerufen. Als Kardinal sei es seine Aufgabe, diese Einheit zu stützen, betonte er am Sonntag beim Festgottesdienst zum Abschluß der Feierlichkeiten anläßlich seiner Kardinalserhebung im Münchner Dom.
Marx warnte vor falschem Traditionalismus ebenso wie vor beliebigen Reformen. „Jede Erneuerung in der Kirche beginnt nicht mit der Diskussion, sondern dem Gebet“, so Marx wörtlich. In der voll besetzten Frauenkirche standen bayerische Gebirgsschützen Spalier und schossen für ihr Ehrenmitglied Marx einen dreifachen Salut. Als Geschenk überreichten sie ihm Zigarren, Bier und Schnupftabak. Anschließend gab das Erzbistum einen Empfang im Kardinal-Wendel-Haus in Schwabing. Am 20. November waren Marx und 23 weitere kirchliche Würdenträger aus aller Welt im Petersdom in den Senat des Papstes aufgenommen worden. (ph/gw)
Erzbischöfliche Pressestelle:
Neubeginn braucht Wachsamkeit, Lernen und Bedenken
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Erste Predigt von Erzbischof Marx als Kardinal im Liebfrauendom
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