StartseiteKirchentags-BlogNachrichtenAus dem ErzbistumWeltkircheTagesevangeliumImpulsGespräch der WocheMagazinVor OrtLiteraturExtraRSS-Feeds
13.09.2011

Friedenstreffen: Gebet und Schweigemarsch für NS-Opfer im ehemaligen KZ Dachau

Hochrangige Religionsvertreter haben im Rahmen des Friedenstreffens in der KZ-Gedenkstätte Dachau für Versöhnung gebetet. Die Begegnung habe dazu beigetragen, Hass und Vorurteile zu reduzieren, so der KZ-Überlebende Max Mannheimer.

Max Mannheimers Rede vor dem Internationalen Mahnmal in Dachau (Bild: Sankt Michaelsbund)

Das Zusammentreffen der Religionen beim Friedenstreffen könne dabei behilflich sein, die anderen Religionen kennenzulernen. Das sei wichtig, denn immer noch seien Rassenhass und Intoleranz weit verbreitet, so Mannheimer im Münchner Kirchenradio. Der emeritierte Kurienkardinal Roger Etchegaray wandte sich als Vertreter des Vatikan in seiner Rede zu Beginn der Gedenkfeier vor allem an die Jugend. Die jungen Menschen seien die Verantwortlichen für eine friedliche Zukunft, so der französische Bischof.

Nach Gebeten und der Ansprache Etchegarays sowie des bayerischen Kultusministers Ludwig Spaenle an der Todesangst Christi Kapelle zogen die Teilnehmer in einem Schweigemarsch zum Internationalen Mahnmal vor dem Museum. Dort hielt u.a . der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer eine Gedenkrede für die über 200.000 Gefangenen, die im KZ Dachau ermordet wurden. Im Anschluss wurden Kränze am Mahnmal niedergelegt. (ph/lb/jr)

Gedenkfeier für die Opfer des Holocaust


Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*



*
*
Flash ist Pflicht!

Mit dem eigenen Player anhören:
→ mp3

Flash was not detected