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29.03.2011

Wahlanalyse: CDU kann von den Grünen lernen

Der Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU, Martin Lohmann, hat seine Partei aufgefordert, wertkonservative Positionen neu zu entdecken. Ein grüner Ministerpräsident werde der CDU vormachen, wie eine vernünftige Politik in vielen Bereichen möglich sei, so Lohmann im Münchner Kirchenradio.

Winfried Kretschmann, voraussichtlich erster grüner Ministerpräsident in Deutschland (Bild: Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg)

Viele Menschen in Baden-Württemberg hätten am Sonntag grün gewählt, weil sie sagten, „da ist eine Partei, die hat wenigstens noch den ein oder anderen Grundsatz und will davon nicht abkehren“. Das Hin- und Herlavieren der CDU-Spitze in vielen Fragen sei von vorgestern und die beste Garantie, sich selber abzuschießen, so der katholische Publizist. Es werde Zeit, dass die CDU in Berlin aus ihrem mental bequemen Sessel heraus komme und von den Grünen lerne, wie man wertkonservative Politik mache. Nur so könnten katholische Wähler zurückgewonnen werden. Wenn die Grünen begriffen, dass der Umweltschutz nur ein Teil des Lebensschutzes sei und dazu auch ein nachhaltiges Ja zum menschlichen Leben gehöre, dann könnte eine neue schwarz-grüne Ära in der Bundesrepublik anbrechen. Außerdem werde die Regierungsverantwortung in einem wichtigen Wirtschaftsstandort wie Baden-Württemberg Winfried Kretschmann und die Grünen dazu zwingen, sich als belastbarer Regierungspartner zu beweisen, so Lohmann weiter.

Der designierte grüne Ministerpräsident in Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, ist Katholik und wurde als erster Grüner in das Zentralkomitee der deutschen Katholiken gewählt. Außerdem gehört er dem Diözesanrat des Erzbistums Freiburg an. Der 62 Jahre alte Ethiklehrer gilt als scharfzüngiger Redner mit wertkonservativer Grundhaltung. (ph)

Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der CDU

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Martin Lohmann: Was die CDU von den Grünen lernen kann

Martin Lohmann (Bild: privat)

Dateien:
lohmann-wahlen.MP36.1 M
Karl-Heinz Kornwolf, 16.04.2011 19:10:
Lieber AEK in der CDU.!
Wenn ich im Internet die Vita(s) vom zukünftigen Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg ansehe und diese in Verbindung mit dem politischen Umbauprogramm der Grünen betrachte, dann wird es mir wegen unsere Kinder doch sehr bange.Die Grünen und ihre Mitläufer verlangen einen Sofortigen !! Ausstieg aus der Atomenergie.Weshalb legt die CDU zur wirklichen Glaubwürdigkeit nicht alle Hebel auf " Aus für immer ? " Jetzt und SOFORT ! Mal sehen was die Gesellschaft dann sagen würde.Tut die CDU diesen t diesen Schrittnicht,wird sie in der Versenkung verschwinden.
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