Benedikt Lautenbacher wird Rektor des Germanicums in Rom
Der Jesuitenpater Benedikt Lautenbacher wird ab August neuer Rektor des Germanicums in Rom. Im Interview mit dem Münchner Kirchenradio zeigte sich Lautenbacher sehr überrascht und erfreut über die Ehre, die ihm mit der neuen Aufgabe zuteil werde.
In einer Zeit, in der Kirche oft in Frage gestellt werde und viele Menschen unsicher seien, sei eine gute Priesterausbildung eine Voraussetzung Antworten zu geben, so Lautenbacher. Das Germanicum gewähre diese gute Ausbildung traditionell. Der Jesuitenpater ist ein Spätberufener, bis zu seinem Ordenseintritt führte er lange Zeit den ökologischen Landwirtschaftsbetrieb seines verstorbenen Vaters in Oberbayern. Etwas davon nimmt er auch mit in seine neue Aufgabe in Rom. Die Erhaltung der Schöpfung sei ein wichtiger Teil seines Auftrages, so der Jesuitenpater. Große Veränderungen am Führungsstil will Lautenbacher erstmal nicht vornehmen. Das Germanicum habe eine große Tradition und immer sehr gute Rektoren gehabt. „Hier ist ein Stil und eine Lebensweise da, die ich erstmal kennenlernen muss“, so Lautenbacher. Obwohl seine neue Aufgabe erst im August beginnt wird der Jesuit bereits Anfang Mai für zwei Monate in einer der italienischen Jesuitenkommunitäten leben, um die Sprache zu lernen. Lautenbacher wird ab August auch Kirchenrektor der römischen Titularkirche von Kardinal Friedrich Wetter, Santo Stefano Rotondo.
Benedikt Lautenbacher wurde 1955 in Benediktbeuern geboren und trat 1988 der Gesellschaft Jesu bei. Seine Priesterweihe erhielt er 1996 von Kardinal Friedrich Wetter in München. Das Germanicum ist eine kirchliche Ausbildungs- und Begegnungsstätte für Theologiestudenten und Priester aus Mittel- und Osteuropa. Seit der Gründung 1552 liegt die Leitung in den Händen der Jesuiten. (ks)
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Pater Benedikt Lautenbacher
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