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16.01.2012

Eine fast 100-jährige Tradition: Die Gebetswoche zur Einheit der Christen

Außerdem: BFDler ersetzen Zivis: in Steinhöring geht die Rechnung auf; Rekonstruktion mit 3D-Verfahren: der Heilige Lukas in der Theatinerkirche; Närrisches Treiben in der Kirche: Karnevalsgottesdienst in Würzburg

Zentraler diözesaner Gottesdienst der Gebetswoche für die Einheit der Christen 2011 in der evangelisch-lutherischen Matthäuskirche in München (Bild: Sankt Michaelsbund)

Eine fast 100-jährige Tradition: Die Gebetswoche zur Einheit der Christen
Jedes Jahr steht eine Woche lang die Ökumene weltweit im Mittelpunkt: Bei der Gebetswoche zur Einheit der Christen, die in dieser Woche beginnt. Gerade in den letzten Jahren hat das Thema Ökumene immer größere Bedeutung in der Öffentlichkeit gewonnen. Die Gebetswoche aber hat eine lange Tradition.

BFDler ersetzen Zivis: in Steinhöring geht die Rechnung auf
Es gibt einen Ort in Bayern, der zieht seit ein paar Monaten junge, engagierte Frauen magisch an: und zwar das katholische Betreuungszentrum Steinhöring bei Ebersberg. Die Mädels helfen dort die Zivis zu ersetzen, die es durch den Wegfall der Wehrpflicht seit dem 1.1. nicht mehr gibt. Bisher war man in Steinhöring vor allem tatkräftige Männer gewohnt. Wie kommen da jetzt die Frauen an, die den sogenannten Bundesfreiwilligendienst machen?

Wallfahrt einer Hirnschale: Der Heilige Sebastian in Ebersberg
In dieser Woche ist der Sebastianitag. Besonders gefeiert wird der Gedenktag des Heiligen Sebastian in Ebersberg. Schon seit über tausend Jahren wird dort eine kostbare Reliquie des Heiligen verehrt: die Hirnschale. Früher pilgerten Menschen von weit her zum Heiligen Sebastian. Doch auch heute noch gibt es diese Wallfahrt.

Rekonstruktion mit 3D-Verfahren: der Heilige Lukas in der Theatinerkirche
Bis zum Zweiten Weltkrieg waren sie das Highlight der Theatinerkirche im Herzen Münchens: Die drei Meter hohen Figuren der vier Evangelisten Markus, Johannes, Lukas und Matthäus. Den Krieg jedoch haben sie nicht unversehrt überstanden: Matthäus wurde ganz zerstört, Lukas zur Hälfte. Doch bald könnten die monumentalen Holzfiguren wieder ein komplettes Ensemble bilden – dank Joerg Maxzin. Der gelernte Bildhauer und Professor für 3D-Technik an der Hochschule in Deggendorf arbeitet bereits seit 2004 an der Restaurierung der Evangelisten.

Stabwechsel in Oberbayern: Neuer Bezirksheimatpfleger
In Oberbayern ist eine Ära zu Ende gegangen: Nach 22 Jahren ist Bezirksheimatpfleger Stefan Hirsch zum Jahreswechsel in den Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger ist der Schriftsteller und Regisseur Norbert Göttler. Der Historiker hat bereits langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Heimatpflege gesammelt: Zehn Jahre war er Kreisheimatpfleger von Dachau und kennt daher auch seine künftigen Aufgaben.

Närrisches Treiben im Gotteshaus: Karnevalsgottesdienst in Würzburg
Natürlich sind die Narren schon seit dem 11. 11. los. Doch in Würzburg ist die Faschings-Saison erst in der vergangenen Woche so richtig gestartet. In der Unterfranken-Metropole geht’s mit einem Gottesdienst in die närrische Zeit. Dazu braucht man natürlich einen passenden Pfarrer. Thomas Eschenbacher ist so einer.

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Magazin KW 03


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