Stimme der Benachteiligten – der neue Landescaritas-Chef Bernhard Piendl
Die Caritas ist einer der größten Arbeitgeber in Bayern. Schon allein deshalb ist der Direktor des Landesverbandes ein gesuchter Gesprächspartner in Politik und Gesellschaft. Seit dem 1. Januar steht Monsignore Bernhard Piendl an der Spitze des katholischen Sozialverbandes.
Der 57jährige hat zuvor die Caritas in Regensburg geleitet, Seniorenzentren eingerichtet oder eine medizinische Beratung für Einwanderer gegründet. Als Landescaritas-Direktor wird er damit weniger zu tun haben. In dem Namen geht es vor allem darum, die Aktivitäten der verschiedenen Diözesanverbände zu koordinieren und Lobbyarbeit zu leisten. Keinesfalls sieht er sich wie der „Oberchef“ eines Konzerns, der auch noch das „Eindrehen der Glühbirnen in den Büros“ überwacht. Das Wort „Konzern“ hört er im Zusammenhang mit der Caritas sowieso nicht gern. Durch die Caritas handelt für ihn die Kirche, der Verband ist mehr als nur ein soziales Anhängsel. Wie alle anderen Sozialverbände steht die Caritas jedoch vor einigen Herausforderungen, über die Bernhard Piendl im Gespräch der Woche erzählt.
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Gespräch der Woche: Stimme der Benachteiligten – der neue Landescaritas-Chef Bernhard Piendl
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