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12.03.2012

Menschenrechte im Gepäck – Papst Benedikt besucht Mexiko und Kuba

 Am 23. März reist Papst Benedikt XVI. nach Lateinamerika. Besonders die Katholiken auf Kuba setzen große Hoffnungen auf den Besuch des Heiligen Vaters.

Plakat für den Papstbesuch in Mexiko (Bild: Mexikanische Bischofskonferenz)

Der letzte Besuch von Papst Johannes Paul II. auf der Karibik-Insel bescherte den Gläubigen nicht nur einen Weihnachtsfeiertag mitten im Sozialismus, sondern brachte auch das ganze autoritäre System in Bewegung. Und die Kirche vor Ort ist fest entschlossen, den Wandel mitzugestalten. Zurzeit werden Papiere zur katholischen Soziallehre erarbeitet, die den Menschen helfen sollen, die weitere wirtschaftliche Öffnung des Landes ethisch zu gestalten. Die Kirche hat beim Aufbruch eine Art Vermittlungsrolle übernommen, berichtet der Geschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerkes Adveniat, Prälat Bernd Klaschka, im Gespräch der Woche.

Auch Mexiko, wo der Papst seine Reise beginnt, ist in Bewegung. Die Ureinwohner pochen zunehmend auf ihre Rechte. Unterstützt werden sie dabei vom katholischen Hilfswerk Misereor, das zurzeit 62 Projekte im Land unterstützt. Gerade in Mexiko sei die Hilfe der Kirche für die Ärmsten wichtig, da sonst zunehmend Sekten diese Aufgaben übernehmen, mahnt die Leiterin der Misereor-Arbeitsstelle Bayern, Eva Heerde-Honojosa. Kleinbauern bräuchten Anreize, um aus dem Drogenanbau auszusteigen. Das Recht auf ein menschenwürdiges Leben sei auch in Mexiko der rote Faden für die Papstvisite, so die Misereor-Expertin.

Homepage zum Mexiko-Besuch des Papstes (spanisch)

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Gespräch der Woche: Papst Benedikt in Mexiko und Kuba

Eva Heerde-Hinojosa, Misereor Arbeitsstelle Bayern (Bild: Sankt Michaelsbund)

Dateien:
GdW_KW11.MP328 M
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