Für die Jugend und die Armen – Münchner Weihbischof Siebler wird 75
Die Begegnung mit jungen Leuten wird er im Ruhestand am meisten vermissen. Die haben ihn immer in Spannung gehalten, erzählt Weihbischof Engelbert Siebler.
Über 65.000 Mal hat der gebürtige Münchner in den letzten 26 Jahren das Sakrament der Firmung gespendet. Keiner kennt die Pfarreien und ihre Gläubigen im Großraum München so gut wie Siebler, der jetzt 75 wird und damit kurz vor dem Ruhestand steht. Der sei vom Papst schon genehmigt und werde angetreten, wenn sein Nachfolger ernannt ist. Im Gespräch der Woche blickt der Weihbischof auf seine bewegte Amtszeit zurück. Da sind als Höhepunkte die Besuche der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. in München. Als Dompropst hat Siebler den Münchner Liebfrauendom modernisiert. Unvergessen sind auch die von ihm initiierten Weihnachtsfeiern mit Obdachlosen am Heiligen Abend im Hofbräuhaus. Die Randschichten der Großstadtgesellschaft sollten von der Kirche noch mehr in den Blick genommen werden, wünscht sich Siebler für die Zukunft. „Wir müssen aufpassen, dass die Kirche nicht verbürgerlicht“, mahnt der scheidende Weihbischof.
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Gespräch der Woche KW 22: Weihbischof Engelbert Siebler
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