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21.05.2012

Eltern unter Druck – wie Kirche Familien hilft

   Anfang Juni findet das Weltfamilientreffen statt. Zu dem Glaubensfest gehört ein Familienkongress, der sich mit der Lebenssituation von Eltern befasst.

Unter Druck: Eltern mit Kindern (Bild: JackF - Fotolia.com)

In Deutschland hat die Konrad Adenauer Stiftung mit ihrer jüngsten Studie „Eltern unter Druck“ auf den grundlegenden Wandel des Familienlebens aufmerksam gemacht. Danach passt Elternschaft heute mit den besonderen Abhängigkeiten immer weniger in den gesellschaftlichen Mainstream. Und: Eltern wird ein Maß an Verantwortung für ihre Kinder zugewiesen, das es in früheren Elterngenerationen so nicht gegeben hat.

Auf diese Veränderungen muss sich auch die Familienseelsorge einstellen, berichtet Agnes Passauer vom Fachbereich 'Partnerschaft, Ehe, Familie, Alleinerziehende' im Erzbischöflichen Ordinariat München. Die Pastoralreferentin erläutert im Gespräch der Woche ausführlich die Ergebnisse der aktuellen Untersuchungen zu Elternschaft und Familie und zeigt auf, wie Kirche Räume in den Pfarreien schafft, wo Familien sich vernetzen und gegenseitig unterstützen können. Vom katholischen Weltfamilientreffen in Mailand will Passauer vor allem neue Ideen für die Familienarbeit vor Ort mitbringen. Die Seelsorgerin gehört zu einem Team der Deutschen Bischofskonferenz, das zum ersten Mal am Familientreffen teilnimmt.

Stichwort Weltfamilientreffen (pdf)

Familienpastoral im Erzbistum München und Freising

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Gespräch der Woche KW 21: Eltern unter Druck – wie Kirche Familien hilft

Agnes Passauer (Bild: privat)

Dateien:
GdW_KW21-2012.mp324 M
Kulaijaya Kulaijaya, 19.06.2012 11:13:
Bayern ist anders, das muss man so arkeptiezen. Immerhin scheinen dort auch immer mehr W hler die Parteien unterhalb der CSU auf dem Wahlzettel zu finden.Jetzt muss man eben vier Jahre Angela und Guido aushalten. Auch das werden Wir berleben.Die SPD zahlt eben nun die Zeche f r ihre Agenda 2010 und ohne einen aktiven Stimmenfang am linken Rand, wird sie auch nicht mehr zur ckkommen.
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Johannes Zink, 27.05.2012 21:16:
Familien geraten vor allem auch dann unter Druck, wenn sich ein Partner trennen will. Die Beratungseinrichtungen aller Art, auch die Kirchlichen, sind im heutigen "Mainstream" allzuleicht gewillt, Trennungs-Beratung statt Einigungs-Beratung anzubieten. Das ist bequemer. Die "Ein-Eltern-Familie" (was für ein Widerspruch in sich selbst) ist heute angesagt. Und wenn es dann zur Trennnug kommt, wird regulär ein Elternteil ausgegrenzt, in 90 Prozent der Fälle der Vater. Filme wie "Der entsorgte Vater" dokumentieren diese Tabu-Thema. Kinder brauchen in der "Nach-Trennungs-Familie" beide leiblichen Eltern möglichst gleichberechtigt. Wo wird das in kirchlichen Institutionen gefordert?
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