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19.10.2011

Gottesempörung: Kritik der Blasphemie – Kritik der Theologie

„Turek, du bist ein Fußballgott!“ – diese Worte der Reporter-Legende Herbert Zimmermann, 1954 herausgeschrien im Überschwang der Gefühle, als gotteslästerlich zu bezeichnen – wie damals geschehen –, löst heute allenfalls noch Kopfschütteln aus.

Gregor Maria Hoff (Bild: Katholische Akademie)

Davon konnte allerdings bei einem weit dramatischeren Ereignis der jüngeren Vergangenheit nicht mehr die Rede sein. Nach der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen im September 2006 in der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“ folgten wütende, zum nicht geringen Teil gewaltsame Proteste, verbunden mit Mord- und Todesdrohungen für Mitarbeiter der Zeitung und Zeichner. Die beiden Beispiele verdeutlichen aber nur zu gut, wie schwierig die Gegenstandsbeschreibung „Blasphemie“ tatsächlich ist. Was wann, wo und bei wem als blasphemisch gilt, liegt offensichtlich keineswegs klar auf der Hand, auch wenn strafrechtliche Regelungen, der § 166 des Strafgesetzbuches (StBG), dies vermuten lassen.

Die gemeinsame Tagung der Schwabenakademie Irsee und der Katholischen AkademieBayern versucht, sich dem Thema „Blasphemie“ zu nähern unter religionsgeschichtlichen,theologischen und juristischen Aspekten, diskutiert vor allem aber auch Erfahrungen undFragen aus dem Bereich von Kunst und Kultur.

Dr. Markwart Herzog, Direktor der Schwabenakademie Irsee

Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern

Vortrag:
Gottesempörung: Kritik der Blasphemie – Kritik der Theologie
Prof. Dr. Gregor Maria Hoff, Professor für Fundamentaltheologie an der Universität Salzburg

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Extra: Gottesempörung: Kritik der Blasphemie – Kritik der Theologie


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