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27.04.2011

Europa im 15. Jahrhundert - Teil 4

Im 15. Jahrhunderte bahnt sich in Europa ein entscheidender Wandel an, der die bis dahin geltenden Strukturen zwar ohne radikalen Bruch, aber doch weitreichend verändert. So vollziehen sich auf nahezu allen Gebieten des menschlichen Zusammenlebens tiefgreifende Veränderungen.

Prof. Dr. Klaus Herbers (Bild: Katholische Akademie)

Kirchliche Reformbemühungen, eine erste Blüte humanistischen Gedankenguts, technische Innovationen und neue Wege in der Kunst prägen ebenso wie zahlreiche Kriege auf dem ganzen Kontinent diese an Spannungen so reiche Umbruchszeit. In der Politik bilden sich jene für die Neuzeit virulenten Kräfteverhältnisse heraus, und gefahrvolle Entdeckungsreisen zur See erschließen neue Welten. Nicht ohne Grund wird das 15. Jahrhundert daher als eine Epoche bezeichnet, deren grundlegende Eigentümlichkeit die Vielfalt oder gar Gegensätzlichkeit ist.
Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

Vortrag:
Prof. Dr. Klaus Herbers, Universität Erlangen-Nürnberg:
Die Europäische Expansion – Akteure und Strukturen, Voraussetzungen und Ziele.

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Extra: Europa im 15. Jahrhundert - Teil 4


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