Schwerpunkte in der Entwicklung Ecuadors
Ecuador ist topographisch, klimatisch wie ethnisch eine der vielfältigsten Regionen der Erde. Fruchtbare Böden ermöglichen den Anbau u.a. von Bananen, Kaffee und Kakao. Wichtigste Einnahmequelle ist aber Erdöl.
Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb wurde und wird Ecuador immer wieder von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Krisen erschüttert. Spielten früher noch die Agrarpreise eine Rolle, sehen dafür heute einige die Anbindung an den Dollar als verantwortlich, und nicht zuletzt blüht in Ecuador mit „personalismo“, „clientismo“ und „nepotismo“ die Korruption. Das kulturelle Leben in Ecuador ist wie auf demgesamten Kontinent von zwei Kulturen geprägt: der europäischen und der indianischen. Seit einigen Jahren zeigen sich nun indigene Gruppen als eine aufstrebende, neue politische Kraft. Und immer noch sind 85 % der ca. 14 Millionen Ecuadorianer katholisch. Allerdings stellen die Globalisierung und eine zunehmende Säkularisierung die Kirche vor neue Herausforderungen. Evangelikale Gruppen und vor allem Sekten sind präsenter denn je.
Vor diesem Hintergrund fand das Forum „Ecuador“ in der Reihe Länder-Revue in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese München und Freising statt. Im Rahmen einer Jubiläumswoche vom 30. April bis 9. Mai anlässlich „50 Jahre Partnerschaft der Erzdiözese München und Freising mit Ecuador“ kam eine hochrangige Delegation aus Ecuador nach München, die auch beim Forum zugegen war.
Domkapitular Msgr. Wolfgang Huber, Leiter des Referats Weltkirche
Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor
Vortrag:
Augenblickliche Schwerpunkte in der Entwicklung Ecuadors
Prof. Dr. Thomas Fischer, Leiter des Zentralinstituts für Lateinamerika-studien an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
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Extra KW 21: Schwerpunkte in der Entwicklung Ecuadors
- Dateien:
Extra_Akademie_KW_21_-_2012.mp337 M








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