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22.05.2012

Münchner Erzdiözese verzeichnet Plus bei Kirchensteuern

 Die Erzdiözese München und Freising hat 2011 im Vergleich zum Vorjahr 1,7 Prozent mehr an Kirchensteuern eingenommen. Das gab Finanzdirektor Markus Reif am Dienstag in München bekannt. Insgesamt gingen mehr als 497,6 Millionen Euro ein.

Bild: PhotoSG - Fotolia.com

Für das laufende Haushaltsjahr seien 463,3 Millionen Euro veranschlagt. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage dürfte jedoch mit höheren Einnahmen zu rechnen sein. Die Erzdiözese stehe auf "gesunden Beinen", betonte Reif. Insgesamt beläuft sich der für 2012 angesetzte Etat auf rund 643 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 6,2 Prozent im Vergleich zu 2011. Ziel sei allerdings nicht das Geld selbst, so Beer im Münchner Kirchenradio. Es sei vielmehr Mittel zum Zweck, um etwas für die Menschen und das Land zu tun. Hier würden Kirchensteuerzahler einen Beitrag für die ganze Gesellschaft leisten.

Finanzdirektor Reif dankte den Pfarreien, die für ihre Kirche und Einrichtungen selbst im vergangenen Jahr rund 4,3 Millionen Euro aufgebracht hätten. Große Bedeutung komme den Kirchenverwaltungen zu, die ein Stück des Rückgrats der Gemeinden seien. (ks/kna)

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Generalvikar Peter Beer zum Haushalt 2012 im Erzbistum München und Freising
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Finanzdirektor Markus Reif zum Haushalt 2012 im Erzbistum München und Freising

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