Katholikenrat verleiht Pater-Rupert-Mayer-Medaille
Der Katholikenrat der Region München zeichnet am Freitag, 21. Oktober, Thomas Großhauser und Bernadette Sigl mit der Pater-Rupert-Mayer-Medaille aus. „Es geht uns dabei um die Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit in den Pfarreien und Verbänden“, sagte Geschäftsführer Michael Bayer dem Münchner Kirchenradio.
Thomas Großhauser engagiere sich seit mehr als 25 Jahren im Stamm Sankt Ansgar der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in München-Solln. Seit seinem 18. Lebensjahr habe er in verschiedenen Pfadfindergruppen etwa 250 Kinder und Jugendliche betreut. Darüber hinaus begleite er regelmäßig Lager und Fahrten und komme so etwa auf 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden pro Jahr, berichtete Bayer. Bernadette Sigl kümmere sich seit mehreren Jahrzehnten als ehrenamtliche Hausverwalterin um das Wohnheim Sankt Lydia des Verbandes der Katholischen Frauen in Wirtschaft und Verwaltung in München-Neuhausen. Das Heim bietet Mädchen und Frauen, vor allem während der Ausbildung oder im Alter, kostengünstigen Wohnraum. Sigl nehme dabei nicht nur Verwaltungsaufgaben wahr, sondern stehe den Bewohnerinnen auch als Ansprechpartnerin zur Verfügung, so Bayer.
Die beiden Preisträger bekommen die Pater-Rupert-Mayer-Medaille im Rahmen des Jahresempfangs des Katholikenrats überreicht. Die Medaille ist benannt nach dem 1987 selig gesprochenen Jesuitenpater Rupert Mayer, dem „Apostel Münchens“, der für sein soziales Wirken und sein Eintreten gegen den Nationalsozialismus verehrt wird. (ksc/gob)
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Interview mit Katholikenrat-Geschäftsführer Michael Bayer









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