Faschingshöhepunkt: Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt
"Was die abliefern, das ist eine rießige Leistung", mit diesen Worten blickt Pfarrer Rainer Schießler dem heutigen Tanz der Marktfrauen auf dem Münchner Viktualienmarkt entgegen. Bereits zum 25. Mal findet der Traditionstanz dieses Jahr statt.
Als Pfarradministrator habe der den Marktfrauen gerne den Pfarrsaal von Heilig-Geist für die wochenlangen Tanzproben bereit gestellt, erzählte Schießler im Münchner Kirchenradio. "Das ist schweißtreibende Schwerstarbeit", so der Geistliche. Dabei fühle er sich den Geschäftsleuten auf dem Viktualienmarkt besonders verbunden. Schließlich habe er mit der Heilig-Geist-Kirche ja auch einen "großen Stand" auf dem Markt. "Der Viktualienmarkt ist nicht nur das Herz von München, sondern auch die Mitte meiner Pfarrei", sagte Schießler. Der Tanz der Marktweiber wird am heutigen Faschingsdienstag um 11 Uhr von Bürgermeister Hep Monatzeder eröffnet. Zuvor tritt um 10.30 Uhr das Prinzenpaar der Narrhalla mit seiner Garde auf. Auch die Schäffler absolvieren einen Gastauftritt auf dem Viktualienmarkt, bevor die Marktfrauen ihre Arbeit an den Verkaufsständen liegen lassen und auf der Bühne im Biergarten bis zu zehn Choreografien tanzen. Ein Highlight sind dabei die fantasievollen, je nach Zunft selbst gestalteten Kostüme in ihren bunten Farben.
Der Brauch des Markttanzes geht auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. In den 1950er- und 1960er Jahren war der Tanz noch ein echter Geheimtipp. Heute herrscht beim Tanz der Bäckerinnen, Käse- oder Fischverkäuferinnen rießiger Publikumsandrang. (ksc)
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Pfarrer Rainer Schießler über den Tanz der Markfrauen
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Pfarrer Rainer Schießler über die Gemeinschaft auf dem Viktualienmarkt
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Pfarrer Rainer Schießler über den Stand der Pfarrei beim Tanz der Marktfrauen
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Schiessler2.MP3702 K
Schiessler3.MP3855 K








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