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Goppel: Kirche muss bei der Aufklärung von Missbrauch nachlegen
09.03.10 - Der Vorsitzende des neu gegründeten katholischen Arbeitskreises in der CSU, Thomas Goppel, hat die Aufklärungsbemühungen von Erzbischof Reinhard Marx bei den Missbrauchsfällen im Erzbistum München und Freising begrüßt. Die Kirche dürfe nicht wie bisher Staat im Staate bleiben, sagte Goppel dem Münchner Kirchenradio. Sie brauche nicht weniger, sondern mehr Regeln.
Der Gesprächskreis "ChristSoziale Katholiken in der CSU" ist am Montag offiziell gegründet worden. Er will sich dafür einsetzen, dass katholische Positionen in der Gesellschaft nicht verloren gehen. „Wir machen immer mehr Regeln für Ausnahmefälle und vergessen darüber den Regelfall“, sagte der frühere bayerische Kultusminister im Münchner Kirchenradio. Der Gesprächkreis wolle sich Themen wie Ehe und Familie oder bioethischer Fragen annehmen. In vielen Lebensbereichen werde heutzutage die Würde des Menschen in Frage gestellt, ohne dass man sich dessen bewusst sei, so Goppel weiter. (alb/ag/ph)
Gesprächskreis 'CSK in der CSU' im Internet
Bilder: (c) thomas-goppel.de
Thomas Goppel im Interview
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