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Wahlbeteiligung im Erzbistum geht leicht zurück

08.03.10 - Bei den Pfarrgemeinderatswahlen im Erzbistum München und Freising sind weniger Gläubige zur Wahlurne gegangen als vor vier Jahren. Das sagte der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Alois Baumgartner, dem Münchner Kirchenradio in einer ersten Analyse.

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Alois Baumgartner (c) SMB
Ein leichter Rückgang um 0,7 Prozent sei gegenüber 2006 zu verzeichnen. Damit liege die Wahlbeteiligung bei nun 11,2 Prozent. Das sei kein Absturz, so Baumgartner. Dennoch sei das Ergebnis bedrückend, gerade mit Blick auf die großen Bemühungen vor der Wahl, möglichst viele zum Wählengehen zu bewegen. Besonders drastisch zeige sich der Rückgang in München. Dort habe es in 19 Pfarreien eine Wahlbeteiligung unter 3 Prozent gegeben. Im Unterschied dazu gebe es aber im ländlichen Raum durchaus hohe Beteiligungsraten von örtlich über 50 Prozent, so Baumgartner weiter.

Das Positive am Urnengang sei, dass der Frauenanteil in den Pfarrgemeinderäten zukünftig noch größer sein wird. Er liegt nach dieser Wahl bei gut zwei Drittel. Nachwählen müssen nächstes Jahr die Oberammergauer. Sie haben dafür die Ausnahmegenehmigung bekommen, da der aktuelle Pfarrgemeinderat mitverantwortlich für das Programm bei den Passionsspielen ist und deshalb ein Jahr länger amtieren darf. (ph)

Der Wahlausgang im Überblick

Bild Startseite: (c) Pfarrbriefservice


Alois Baumgartner zum Ausgang der Pfarrgemeinderatswahlen




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